16 Top Sehenswürdigkeiten in Island: Die schönsten Orte – Katla Travel

Island hat so viele schöne Orte, dass es nicht einfach ist, die 16 schönsten zu nennen. Denn es gibt einfach unzählige spektakuläre Spots! Wir haben es trotzdem versucht: Hier unsere Auswahl von 16 wirklich sehr schönen Orte Islands, die euch faszinieren und begeistern werden.

1. Halbinsel Reykjanes: Island kompakt

Dass Reykjanes für viele noch ein Geheimtipp ist, hat einen einfachen Grund: Die meisten Island-Reisenden lassen die 70 Kilometer lange und 25 Kilometer breite Halbinsel am südwestlichsten Zipfel von Island nach ihrer Ankunft erst einmal mal „rechts liegen“, weil es vom Flughafen schnell nach Reykjavík gehen soll. Unser Tipp: Nehmt euch Zeit für Reykjanes; es ist eine tolle, schöne Region, die nicht nur mit der Hauptstadt und dem charmanten Hafnarfjörður aufwartet, sondern auch mit einer faszinierenden Urlandschaft.

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Unterwegs auf Reykjanes

Auf Reykjanes gibt es Landstriche, die dem isländischen Hochland ähneln, also ideal sind für alle, die es zeitlich nicht ins „echte“ Hochland schaffen oder außerhalb der Sommermonate in Island sind. Es gibt Vulkane, brodelnde Hochthermalgebiete, holprige Pisten durch unbesiedeltes Gebiet, abwechslungsreiche Küstenabschnitte, den See Kleifarvatn, die berühmte „Blaue Lagune“ zum Entspannen und vieles mehr.

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Das Hochthermalgebiet Krýsuvik auf Reykjanes

2. Reykjavík: Die nördlichste Hauptstadt der Erde

Reykjavík bietet auf relativ kleinem Gebiet unglaublich viel – und ist aufgrund dieser Vielfältigkeit natürlich einer der schönsten Orte Islands. Wer will, kann sich in der Hauptstadt in ein lebendiges Nachtleben stürzen, aber auch in Kunst und Kultur schwelgen, ausgiebig shoppen und gut essen. Daneben ist Reykjavík ein idealer Ausgangspunkt für Outdoor-Aktivitäten wie Reiten, Wandern und Schwimmen sowie für Tagestouren.

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Blick auf die Hallgrímskirkja in Reykjavík

Kulturinteressierte kommen zum Beispiel in der Harpa-Konzerthalle, im Einar-Jónsson-Museum oder in der Hallgrímskirkja auf ihre Kosten, shoppen und schlemmen kann man hervorragend im Laugavegur, einer der ältesten Straßen der Stadt, und wer gerne schwimmt, wird glücklich im Sundhöll Reykjavíkur, dem ältesten öffentlichen Schwimmbad Islands, das auch einer unserer persönlichen Geheimtipps für eine Städtereise nach Reykjavík ist.

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Die Konzerthalle Harpa in Reykjavík

3. Der Golden Circle: Nationalpark Thingvellir, Geysir und Wasserfall Gullfoss

Der Golden Circle, die berühmteste Reiseroute Islands, ist kein Ort im eigentlichen Sinne, aber eine Abfolge von ausgesprochen schönen Orten. Die 250 Kilometer lange Strecke ist ideal für Reisende, die nicht ganz so viel Zeit haben, aber trotzdem möglichst viele landschaftliche Höhepunkte besuchen wollen. Die drei berühmtesten Highlights der Route, Nationalpark Thingvellir, der Geysir Strokkur und Wasserfall Gullfoss, schafft man gut an einem Tag.

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Herbst-Stimmung am Gullfoss

Wer länger am Golden Circle unterwegs ist, kann darüber hinaus noch viele Zwischenstopps in der Nähe der Route einlegen, beispielsweise in der Stadt Selfoss, am beeindruckenden Krater Kerið oder am heißen Bach im Tal Reykjadalur. Unser Golden-Circle-Tipp: Macht die Rundreise gegen den Uhrzeigersinn, also in der Reihenfolge Gullfoss, Geysir, Thingvellir. Dann habt ihr die Highlights etwas mehr für euch und könnt sie noch mehr genießen.

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Er springt und springt: Der Geysir Strokkur

Wir fahren von Reykjavík meistens so früh wie möglich los, aber zur Zeit der Mitternachtssonne im Mai und Juni erst gegen Mittag. Dann erreicht man die Highlights zu Zeiten, an denen die meisten Busrundreisen schon auf dem Heimweg sind.

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Pause im Nationalpark Thingvellir

4. Die Wasserfälle Seljalandsfoss und Skógafoss

Beide Wasserfälle liegen an der Ringstraße und sind super zu erreichen, beide gehören eindeutig zu den schönsten Orten Islands, beide bieten ein einmaliges Urlaubserlebnis – und sind doch beide ganz einzigartig: der Seljalandsfoss, weil man seinen Fall umrunden kann, der Skógafoss, weil hinter ihm eine Wanderung der ganz besonderen Art beginnt.

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Wanderung hinter den Seljalandsfoss

Am Seljalandsfoss führt ein – meist feuchter – Pfad zu einem Felsüberhang hinter dem Fall, durch den man dann auf die Landschaft schauen kann wie durch einen sprühenden, an sonnigen Tagen schillernden Vorhang. Ein einmaliges Erlebnis. Genau wie der Wanderweg, der sich eröffnet, wenn man rechts vom Skógafoss bis zur Aussichtsplattform hochgestiegen ist: Hier beginnt eine 10 Kilometer lange, anspruchsvolle Wanderung bis zur Bergoase Þórsmörk, auf der ihr – je nach Pfad – bis zu 37 (!) weiteren Wasserfällen begegnen könnt. Auch wenn euch das vielleicht zu weit ist, die ersten drei Kilometer nach der Aussichtsplattform sind bezaubernd.

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Regenbogen am Skógafoss

5. Schön schwarz: Der Sandstrand Reynisfjara

Wie sehr Island von Vulkanen geprägt wurde und wird, zeigt sich besonders beindruckend an den vielen schwarzen Sandstränden auf der Insel. Der berühmteste von ihnen ist der schwarze Strand Reynisfjara an der Südküste, der ohne Zweifel einer der schönsten Orte Islands ist: Hier gibt es dramatische Basaltsäulen, sagenumwobene Felsspitzen und tosende Atlantikwellen, dazu ist der Strand problemlos über die Ringstraße zu erreichen.

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Urlandschaft am schwarzen Sandstrand Reynisfjara

Die meisten Menschen gehen vom Parkplatz direkt zur Basaltsäulenfelswand und wieder zurück – da bleiben mehrere Hundert Meter tollster schwarzer Sandstrand übrig! Unser Tipp, wenn ihr Reynisfjara besucht: Geht von den Massen weg Richtung Westen und genießt die exklusive Strand-Begehung, die Aussicht und den Wind um die Nasenspitze.

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Kaffeepause am Strand Reynisfjara

6. Gletscherlagune Jökulsárlón & Diamond Beach: Island funkelnd

Die Gletscherlagune Jökulsárlón und der direkt danebengelegene Diamond Beach gehören, völlig zu Recht, zu den schönsten Orten in Island: Die milchig-weißen und hellblau glitzernden Eisberge, die auf der Lagune schwimmen und von denen regelmäßig beeindruckende Brocken abbrechen, begeistern jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt.

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Bootstour auf der Gletscherlagune Jökulsárlón

Nicht minder faszinierend ist das Naturschauspiel am Diamond Beach nebenan. Hier werden, wenn Strömung und Wind zusammenspielen, die kristallklaren Eisbrocken, die vorher durch den Lagunenabfluss ins Meer geschwommen sind, wieder zurück an den Strand gespült. Gerade bei Sonnenaufgang an klaren Tagen funkeln die Eisbrocken dann um die Wette, und der Diamond Beach macht seinem Namen alle Ehre.

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Funkelnde Eisbrocken am Diamond Beach

Unser Tipp: Macht diese ganz besondere Wanderung rund um die Gletscherlagune Jökulsárlón, bei der ihr zwei weitere Lagunen erkunden könnt: die Lagune Fjallsárlón und die Lagune Breiðarlón. Wie jede Wanderreise in Island ist die Tour ein wirklich tolles Erlebnis inmitten einzigartiger Landschaft.

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Wandern von Lagune zu Lagune

7. Vatnajökull Nationalpark: Island gigantisch

Die Gletscherlagune Jökulsárlón und der Diamond Beach sind Teil des Vatnajökull-Nationalparks, der ohne Zweifel ebenfalls zu Islands schönsten Gebieten gehört. Über 14.000 Quadratkilometer umfasst der Nationalpark; zu ihm gehören die Areale Skaftafell und Jökulsárgljúfur, der Gletscher Vatnajökull selbst sowie ausgedehnte Gebiete um ihn herum.

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Unterwegs auf der Ringstraße Richtung Skaftafell im Nationalpark Vatnajökull

Unser ganz besonderer Tipp ist eine Rund-Wanderung in Skaftafell, die wir schon öfter unternommen haben und die bei keiner Südisland-Reise fehlen sollte. Sie dauert nur gut zwei Stunden, ist auch für Wandermuffel geeignet und gespickt mit Wasserfällen und Picknickplätzen mit Ausblick auf Gletscherpanoramen. In eigenen Beiträgen haben wir alles über unsere Lieblingswanderung in Skaftafell und über Wandern in Island generell zusammengetragen.

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Genusstour in Skaftafell

8. Die Schlucht Fjaðrárgljúfur: Voll schön

Ob es Fluch oder Segen war, dass Justin Bieber mit seinem Video zum Song „I’ll Show You“ (2015) die Fjaðrárgljúfur-Schlucht weltberühmt gemacht hat, sei dahingestellt. Fakt ist, dass der 2 Kilometer lange und bis zu 100 Meter tiefe Canyon im Süden Islands seitdem einen unglaublichen Besucheransturm zu verzeichnen hat und sogar zeitweise geschlossen werden musste. Wir waren lange aus Prinzip nicht dort, haben den einstigen Geheimtipp vor einiger Zeit dann aber doch besucht – und waren beeindruckt.

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Die Schlucht Fjaðrárgljúfur

Denn trotz des Besucheransturms ist Fjaðrárgljúfur ein ausgesprochen schöner Ort und wegen seiner Nord-Süd-Ausrichtung gerade in den Monaten der Mitternachtssonne auch noch ein fantastischer Fotospot: Hier können in magischem Licht wirklich fantastische Bilder mit toller Struktur, tollen Schatten und tollen Silhouetten entstehen. Tipp: Besonders beeindruckende Bilder macht ihr zu dieser Jahreszeit am späten Abend, wenn die Sonne flach über dem Land steht.

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Blick auf den Fluss Fjaðrá

9. Landmannalaugar: Die farbenfrohe Bergwelt

Das Gebiet Landmannalaugar im südlichen Hochland ist mit seinen spektakulären bunten Rhyolithbergen ein wahrlich schöner Ort – und dazu noch ideal sowohl für kurze Wanderungen als auch für mehrtägige Touren. Was man dabei sieht, bleibt unvergesslich: tiefe Vulkankrater, majestätische, glitzernde Bergseen, bunte Berghänge, Obsidianströme, heiße Quellen und ein natürlicher Hotpot zum Entspannen, der einer der schönsten Hotpots der Insel ist.

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Die beeindruckende Bergwelt von Landmannalaugar

Der berühmteste Trekkingpfad in Landmannalaugar ist der Laugavegur, der durch beeindruckende Landschaft bis zum Skógafoss an der Südküste führt. Tipp: Damit ihr euren Besuch in dieser einmaligen Gegend 180 Kilometer östlich von Reykjavík rundum genießen könnt, bedenkt im Vorfeld Folgendes: Das unter Naturschutz stehende Areal ist nur in den Sommermonaten erreichbar! Und: Egal, ob ihr einen oder mehrere Tage bleibt, ihr müsst mittlerweile für den Tag eurer Ankunft vorab online einen Parkplatz reservieren.

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Bunte Bergwelt Landmannalaugar

10. Askja: Juwel im Hochland

Islands Hochland ist ein großartiges, raues, nur im Sommer zu bereisendes Gebiet – und die Askja ist in dieser einzigartigen Gegend noch einmal ein ganz besonderer Ort. Sie ist eine 50 Quadratkilometer große Caldera (kesselförmige Vertiefung, die durch den Einsturz einer Magmakammer entsteht) im Dyngjufjöll-Massiv, das sich im Vatnajökull-Nationalpark befindet.

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Der Kratersee Víti

Schon die Anfahrt zur Askja im nördlichen Hochland ist ein einziges Abenteuer: Um dorthin zu gelangen, muss Islands größte Lavawüste, die Ódáðahraun, durchquert werden, die vom spektakulären Tafelvulkan Herðubreið überragt wird. In der Askja befindet sich auch der Kratersee Víti, in dessen etwa 30 Grad warmem Wasser ihr baden könnt. Tipp: Ein perfekter Picknickspot befindet sich auf der Nordseite des danebenliegenden Öskjuvatn, der einer der schönsten Seen in Island ist.

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Blick auf den Öskjuvatn

11. Stokksnes & Vestrahorn: Island ikonisch

Ganz weit im Südosten von Island liegt ein Traumort für Fotografen und Fans von wilder, weiter Landschaft: die Halbinsel Stokksnes mit dem ikonischen Berg Vestrahorn, der sich längst zu einem Instagram-Liebling entwickelt hat. Zusammen mit den langgestreckten, schwarzen Sandstränden und den grasbewachsenen Sanddünen bildet er einfach einen faszinierenden Anblick!

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Der berühmte Berg Vestrahorn auf Stokksnes

Viele Island-Reisende machen an der Gletscherlagune Jökulsárlón kehrt und beenden dort ihre Südisland-Tour, aber wir empfehlen wirklich, die 90 Kilometer weiter nach Stokksnes zu fahren, wenn es die Zeit erlaubt. Es lohnt sich auf jeden Fall! Und wer das Vestrahorn zwar gerne sehen, aber den Anblick nicht mit vielen anderen teilen will, der kann durch den Tunnel bei Höfn Richtung Ostfjorde fahren und den berühmten Berg in ähnlich spektakulärem, aber weniger besuchtem Gebiet genießen.

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Spaziergang am schwarzen Strand von Stokksnes

12. Islands größter Wald: Genusswandern im Hallormsstaðaskógur

Gut 700 Kilometer sind es von Reykjavík über die Ringstraße nach Egilsstaðir, der charmanten Hauptstadt von Islands Osten. 25 Kilometer südlich davon befindet sich etwas, was in Island nicht ganz so häufig wie in Deutschland vorkommt: ein Wald. Und der Hallormsstaðaskógur ist nicht einfach nur ein Wald, sondern der größte Wald Islands, reich an Baumbestand und ein perfekter Ort für schöne Wanderungen mit vielen tollen Aussichtspunkten.

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Unterwegs am Hallormsstaðaskógur

Wir haben den Hallormsstadaskógur zuletzt während einer Herbstreise an mehreren Tagen erkundet – und es waren die perfekten Genusstouren: gut ausgeschilderte Wege durch bunt gefärbte Bäume, Massen von Gratis-Beeren am Wegesrand, wenige Steigungen und dennoch immer wieder tolle Ausblicke auf die Umgebung, zum Beispiel auf den malerischen See Lagarfljót.

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Blick auf See Lagarfljót

13. Mývatn: Die traumhafte Seenlandschaft

Der Mývatn, eine gute Autostunde von der charmanten Stadt Akureyri entfernt, ist nicht nur einer der größten und schönsten Seen in Island, sondern liegt auch noch innerhalb eines Gebiets, das von einer unglaublichen landschaftlichen Vielfalt ist. Rund um den See, der ein Paradies für Vogelbeobachter ist, erstreckt sich ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen, auf denen es zahlreiche tolle Spots für Pausen und Picknicke gibt.

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Abendstimmung am Mývatn

Wer seinen Ausflugsradius erweitern will, der kann zum Beispiel das nahe Hochthermalgebiet Hverarönd am aus Erdspalten rauchenden Námafjall besuchen und zwischen zischenden Schlammtöpfen und Fumarolen spazieren. Man kann aber auch um den Explosionskrater Hverfell wandern, im Lavafeld Dimmuborgir „Games of Thrones“-Feeling genießen oder in den Mývatn Nature Baths entspannen.

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Augenweiden überall am Mývatn

14. Gewaltig: Der Wasserfall Dettifoss

60 Kilometer nordöstlich des Mývatn liegt der Dettifoss, einer der faszinierendsten Wasserfälle Islands und eines der Highlights der Reiseroute Diamond Circle. Auch wenn ihr die ganze Strecke zeitlich nicht schafft, hier solltet ihr auf jeden Fall einen Zwischenstopp einlegen. Denn der Dettifoss ist atemberaubend: Auf einer Breite von 100 Metern stürzen hier die Wassermassen des Gletscherflusses Jökulsá á Fjöllum mehr als 45 Meter in die Tiefe, im Durchschnitt sind es über 190 Kubikmeter pro Sekunde! Kein Wunder also, dass der Dettifoss als kraftvollster Wasserfall Europas gilt.

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Unglaubliche Wassermassen am Dettifoss

Der Dettifoss, der inmitten einer von Basalt geprägten Landschaft liegt, ist von zwei Uferseiten erreichbar: vom Westen über eine Asphaltstraße, die auch im Winter größtenteils zugänglich ist, vom Osten über eine Schotterstraße, die man meist nur im Sommer passieren kann. Von beiden Uferseiten ist der Dettifoss ein fantastisches Fotomotiv – vor allem, wenn das Zusammenspiel aus Gischt und Sonne einen Regenbogen erzeugt. Eine beliebte Wanderung führt von der ebenfalls im Jökulsárgljúfur-Nationalpark gelegenen Schlucht Ásbyrgi zum Dettifoss.

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Felsfomation der Schlucht Ásbyrgi

15. Látrabjarg: Der legendäre Vogelfelsen

Man muss kein Vogel-Fan sein, um Látrabjarg zu mögen, aber wer Vögel liebt, wird sich auch Hals über Kopf in den legendären Vogelfelsen Látrabjarg in Islands Westfjorden verlieben. Etwa 14 Kilometer lang und bis zu 450 Meter hoch ist die senkrecht abfallende Steilküste, die neben einem überragenden Blick auf den Atlantik eben auch ein fantastischer Spot für Vogel-Beobachtung ist.

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Der berühmte Vogelfelsen Látrabjarg

Allein eine Million Papageitaucher sind dort von Mai bis August am Brüten, dazu kommen Tordalken, Trottellummen, Dreizehenmöwen und viele andere. Und es ist nicht nur die Menge an Seevögeln, die so einzigartig ist, sondern auch die Tatsache, wie nahe man ihnen kommen kann. Die zutraulichen Papageitaucher zum Beispiel lassen sich aus wenigen Metern Distanz fotografieren – so entstehen natürlich unvergessliche Bilder, im Kopf und in der Kamera!

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Landschaft in den Westfjorden

16. Halbinsel Snæfellsnes: Das Miniatur-Island

Die Halbinsel Snæfellsnes gilt als „Island in Miniaturform“ und ist somit eindeutig einer der schönsten Orte der Insel. Nur 110 Kilometer von Reykjavík entfernt befindet sich eine einmalige Landschaft, die alles bietet, was Islands Faszination ausmacht: einen Nationalpark, Lavafelder, Krater, schwarze Strände, charmante Fischerdörfer und eine atemberaubende Küste.

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Der Gletscher Snæfellsjökull

Eines der vielen Highlights auf Snæfellsnes ist der 170 Quadratkilometer große Nationalpark Snæfellsjökull, der sich rund um den gleichnamigen Vulkan erstreckt und sich am westlichen Ende der Halbinsel befindet. Dort warten die haushohen Basaltformationen von Lóndrangar, der schwarze Strand Djúpalónssandur, die pittoresken Dörfer Ólafsvík, Arnarstapi und Hellna, die Vatnshellir Lava-Höhle und viele Top Spots mehr auf Besucherinnen und Besucher.

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Ólafsvík auf Snæfellsnes

 

 

FAQ

Wie komme ich am besten zu den Sehenswürdigkeiten (Mietwagen, Touren)?

Alle in diesem Beitrag vorgestellten Highlights sind ideal, wenn ihr Island mit dem Mietwagen entdecken wollt, und alle gut zu erreichen – mit einer Ausnahme: Das Hochland ist grundsätzlich nur in den Sommermonaten und auch dann am besten nur mit Fahrzeugen mit Allradantrieb zu befahren.

Muss ich im Voraus Touren oder Aktivitäten buchen?

Unsere 16 schönsten Orte Islands sind alle frei zugänglich – der reine Besuch muss nicht im Voraus gebucht werden. Allerdings muss zum Beispiel in Landmannalaugar online ein Parkplatz im Voraus gebucht werden. Und wer mit dem Zodiak über die Gletscherlagune fahren oder eine geführte Gletschertour unternehmen will, sollte das, wie alle organisierten Aktivitäten, natürlich vorab reservieren.

Welche Sehenswürdigkeiten darf ich in Island auf keinen Fall verpassen?

Unsere 16 schönsten Orte sind nur eine kleine Auswahl – es gibt wirklich unzählige (landschaftliche) Highlights mehr in Island. Wer nur ein paar Tage oder eine Woche in Island ist, der sollte sich aber auf keinen Fall den Golden Circle und die Highlights der Südküste entgehen lassen.

Wann ist die beste Reisezeit für Island?

Jede Jahreszeit in Island hat ihren eigenen Reiz – die Wahl der Reisezeit hängt also von persönlichen Vorlieben und Erwartungen ab. Wer in kurzer Zeit möglichst viel sehen will, ist im Sommer mit seinen vielen Tagesstunden am besten aufgehoben. Frühling und Herbst haben den Vorteil, dass weniger los ist, dafür ist das Wetter in Island wechselhaft(er). Der Winter bietet Nordlicher und verschneite Landschaft, aber deutlich weniger Tageslicht.

 

Fotos: Thomas Linkel

 

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