Kulinarische Spezialitäten aus Island

Teil: 4 Kartöflubrauð – Isländisches Kartoffelbrot

Wir haben wieder einmal gebacken – dieses Mal ein saftiges Brot mit knuspriger Rinde, das auch wenig erfahrene Bäcker gut hinbekommen: Kartöflubrauð, Isländisches Kartoffelbrot. Optimalerweise verwendet ihr dafür eine Kartoffelpresse, und etwas Zeit sollte ihr auch mitbringen, denn der Teig muss insgesamt 2 Stunden ruhen.

Aber nun ans Werk!

 

Kartöflubrauð

Zubereitung: 1 Stunde

Gehen: 2 Stunden

Zutaten

10 g Hefe

250 ml lauwarme Milch

400 g mehlig kochende Kartoffeln; diese kocht und schält ihr, drückt sie durch die Kartoffelpresse und lasst sie abkühlen, bis sie zimmer-warm sind

500 g back-starkes Mehl (Type 550)

2 Tl Salz

Für die Glasur

1 Ei

50 ml Milch

Die einzelnen Schritte

Löst die Hefe in einer großen Schüssel in der Milch auf. Gebt die übrigen Zutaten hinzu und verknetet alles mit den Händen zu einem glatten, glänzenden Teig. 1 Stunde auf doppeltes Volumen aufgehen lassen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Oval formen. In eine 23 x 13 x 8 cm, Kastenform legen und erneut 1 Stunde auf doppeltes Volumen aufgehen lassen.

Backofen in der Zwischenzeit auf 180 Grad Celsius vorheizen.

Verquirlt das Ei mit der Milch und bepinselt das Brot dünn mit der Glasur. 45 backen lassen.

Einige Minuten ruhen lassen, dann das Brot aus der Form stürzen und auf dem Kuchengitter abkühlen lassen.

 

Dick mit Butter und Marmelade bestreichen und zu einer schönen Tasse Kaffee genießen.

 

 

Das Rezept stammt aus dem akribischen und wirklich sehr empfehlenswerten „Nordic. Das Kochbuch“ von Magnus Nilsson. Wenn ihr mehr Lust auf Backen habt – wir haben auf unserem Blog noch andere leckere Rezepte, zum Beispiel für „Isländische Liebesballen“, Skúffukaka, den isländischen Schokokuchen, oder Laufabrauð, das Isländische Laubbrot. Und wenn ihr mehr über Hverarúgbrauð erfahren wollte, das dunkle Brot, das in der Erde gebacken wird, dann werdet ihr HIER fündig.